Endstation

Wir sitzen als Zuschauer in einer Theaterprobe, es ist der Tag vor der Aufführung. Geprobt wird ein Schulstück, das Thema: Amoklauf. Eine Provokation?
Nein, ein Theaterstück, das brennend aktuell die Wirklichkeit widerspiegelt. Vor einem Jahr wurden in Winnenden bei einem Amoklauf in einer Schule viele Menschen getötet.

Warum? Diese Frage wird nie beantwortet werden können.
Die Schauspieler geben uns einen Einblick in das Leben von Stefan und Kai. Die beiden Schüler werden in ihrer Klasse als Außenseiter gehänselt und offen verachtet, ihr Aufbegehren wird mit Schlägen und Demütigungen beantwortet. Lehrer schauen nicht richtig hin, Eltern haben andere Dinge zu tun und Evi, Stefans Freundin, ist ganz allein mit ihrer Sorge. Die Frustration der beiden Jungen mündet in Zerstörungswut und Hass und einer tödlichen Rache.
Die Überlebenden des fiktiven Amoklaufs kommen in „Endstation“ zu Wort.
Und sie beklagen Macht- und Hoffnungslosigkeit und formulieren am Ende die Einsicht: „Wir sind nicht nur für unser Tun verantwortlich, sondern auch für das, was wir nicht tun!“



Zum Programmheft "Endstation"
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Morawietz, Mertens 2018 © K.U.L.T. - Kommt und Lebt Theater

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