Von Drachen, Helden und von Jungfrauen

Elsa (Nina Cischatko) streichelt ihren Kater (Eva Eischet) und ist traurig: In zwei Tagen soll sie dem Drachen geopfert werden. Foto: R. Kiljan

Alsdorf. Eine moderne Interpretation der Diktatur führte die Theatergruppe „K.U.L.T.“ der Marienschule auf. Zahlreiche Zuschauer strömten in die Sporthalle der Realschule, um sich das Stück „Der Drache“ von Jewgeni Schwarz anzusehen.

 

Die Gruppe „K.U.L.T.“ setzt sich aus Lehrern und ehemaligen Schülerinnen und Schülern zusammen. Das freut besonders Schulleiterin Susanne Kaempf: „Mit den Aufführungen und dem Engagement zeigen die Ehemaligen ihre Verbundenheit zur Marienschule.“ Seit der Gründung der Schule stehen die Theaterstücke unter Leitung von Sigrid Rombach.

 

Die zweistündige Aufführung thematisierte die Geschichte einer kleinen Stadt, die seit 400 Jahren von einem dreiköpfigen Drachen (gespielt von Arne Schön, Alina Rombach und David Rombach) beherrscht und unterdrückt wird. Damit die Bewohner ohne Angst leben können, opfern sie jährlich eine Jungfrau.

 

Dieses Jahr soll die hübsche Elsa (Nina Cischatko) getötet werden. Elsas Mutter (Anna Kolberg) ist verzweifelt, da sie ihre Tochter in zwei Tagen verlieren wird. Doch weil die Bewohner in ständiger Angst vor ihrem Herrscher leben, wagt es nur der tapfere Wanderer Lanzelot (Kevin Keller) den Drachen zum Kampf herauszufordern.

 

Mit einem fliegenden Teppich, einer Unsichtbarkeitskappe und einem Schwert kämpft Lanzelot bis zum bitteren Ende und befreit die Stadt von ihrem Diktator.

 

Mit Nebelmaschinen sowie Licht- und Toneffekten verliehen Andreas Morawietz, Laura Bernecker, Jessica Dilk und Anna Grysar der Aufführung die passende Atmosphäre. Zwar war die schauspielerische Leistung aller Protagonisten lobenswert, doch vor allem der nervöse, schizophrene und stotternde Bürgermeister (Kai Stegmann) sorgte für viele Lacher.

 

Quelle: http://www.aachener-zeitung.de/lokales/nordkreis/von-drachen-helden-und-von-jungfrauen-1.680349#plx913722480

Schultheatertage: Schillernde Fabelwesen auf der Bühne

Die Schüler der Marienschule glänzten im Theaterstück "Der Drache"

!ARTIKEL WURDE GEKÜRZT!

Alsdorf.(...) Marienschule tritt zweimal auf

Gleich zweimal ist die Marienschule Alsdorf bei den Schultheatertagen der Städteregion Aachen präsent. Die Schüler zeigten im Stadttheater Aachen das anspruchsvolle Schauspiel „Der Drache“. Unter der Leitung von Sigrid Rombach ist eine moderne Umsetzung des Schauspiels von Jewgen Schwarz entstanden, das aus dem Russischen von Günter Jäniche übersetzt worden ist.

Die rund zweistündige Aufführung in der Kammer handelt von einem Drachen, der seit 400 Jahren über eine Stadt herrscht. Doch dann tut sich etwas.

Ein junger Fremder kommt in die Stadt und stellt die zweifelhafte Ordnung in Frage. Dieser junge Held heißt Lanzelot und will den Drachen töten. Alle Bürger sind dagegen. Trotz vieler Hinderungsversuche des Bürgermeisters kommt es zum Kampf, in dem der Drache unterliegt.

(...)

 

Quelle: http://www.aachener-zeitung.de/lokales/nordkreis/schultheatertage-schillernde-fabelwesen-auf-der-buehne-1.807299#plx1527354735

„Der Drache“ betritt die Bühne

Die Theatergruppe K.U.L.T. führt heute das Stück in Mariadorf auf

 

Alsdorf. In dem anspruchsvollen Werk geht es um die Freiheit des Menschen.

Kurz vor den Sommerferien zeigt – nach den Auftritten der Theater AG der Marienschule Alsdorf – die zweite Theatergruppe K.U.L.T. am heutigen Sonntag, 22. Juni, um 18 Uhr zum letzten Mal das Stück „Der Drache“ von Jewgeni Schwarz. Nach der Aufführung in den Kammerspielen des Stadttheaters Aachen im Rahmen der Schultheatertage ist die Komödie noch einmal in der Sporthalle der Marienschule zu sehen. Die Komödie beginnt harmlos: Seit 400 Jahren leben die Menschen in einem kleinen Städtchen (das überall liegen könnte) unter der Herrschaft eines grausamen Drachens.

Jahr für Jahr opfern sie ihm eine junge Frau. Elsa, die Tochter der Archivarin, ist die nächste, die dem Drachen zu Diensten sein muss, aber das Angebot, den Drachen zu töten, das Lanzelot, ein unbekümmerter Fremdling ihr macht, versetzt sie in Angst. Denn der Drache ist sehr mächtig und gewitzt in lang erprobter Kriegsführung. Soweit der Beginn einer alten Geschichte von Drachen, Helden und Jungfrauen. Doch steckt mehr dahinter als ein Märchen, es geht um die Freiheit des Menschen und darum, dass zu oft jemand diese Freiheit beschneidet und wir das einfach so hinnehmen. Es ist eine Auseinandersetzung mit tyrannischen Staatsoberhäuptern der Vergangenheit und Gegenwart. Karten sind heute auch noch an der Abendkasse erhältlich.

(red)

 

Quelle: http://epaper.supersonntag.de/ausgaben/gen_artikeljpg_start.php?datum=20140622&ausgabe=ssv-l1&seite=5&aressort[0]=L1_05%20-%20L1_Suso05&artikeljpg=dtipage-7800721_381020148.jpg

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Morawietz, Mertens 2018 © K.U.L.T. - Kommt und Lebt Theater

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